Gemeindeverein

Der Evang.-Luth. Gemeindeverein Höchstädt e.V. wurde 1998 auf Initiative von Pfarrer Karl Mehl gegründet. Am Anfang lag der Schwerpunkt der Arbeit auf der Beratung und der Integration der vielen Spätaussiedler in unserer Gemeinde und unserer Stadt. Hierzu wurde Beratung angeboten, Feste der Begegnung organisiert und die Ausstellung "Volk auf dem Weg" in der Schlosskapelle gezeigt.

Außderdem wurde eine Neurodermitis-Selbsthilfegruppe unterstützt.

Im Juni 2010 gelang es durch die Initiative des Gemeindevereins eine Ausgabestelle der "Dillinger Tafel" auch in Höchstädt zu eröffnen.

Ebenfalls 2010 wurde der Gemeindeverein mit dem Integrationspreis der Regierung von Schwaben ausgezeichnet:
Die Preisverleihung erfolgte am 6. Oktober 2010 im Rokokosaal in Augsburg durch den Regierungspräsidenten von Schwaben Karl Michael Scheufele.

Ab 2012 verlagerte sich das Augenmerk des Vereins auf die Bedürfnisse von Asylsuchenden. Während die meisten Deutschen aus Russland heute selbstverständlich integriert unter uns und mit uns leben, kommen Menschen aus Afrika und dem nahen Osten in ständig steigender Zahl in Höchstädt an. Meist sprechen sie kein Deutsch, kämpfen mit der deutschen Bürokratie und brauchen dringend Hilfe. Der AK-Asyl wurde gegründet. Ca. 35 Mitglieder übernehmen mit Asylanten Fahrten ins Krankenhaus, leiten ehrenamtliche Deutschkurse, bieten eine Kinderbetreuung während dem Frauendeutschkurs an, renovieren zusammen mit Asylanten Wohnungen und vieles mehr. Seit Frühsommer 2014 werden Asylpatenschaften vermittelt.

Wir freuen uns, dass unsere diakonische Arbeit Unterstützung durch das Diakonische Werk Neu-Ulm erhielt: Von Herbst 2012 bis Herbst 2013 durch Asylberaterin Ira Bodenmüller, ab Jan 2014 durch ihre Nachfolgerin Emanuela Pera, zuständig für die Asylbewerber des Landkreises. Zusätzlich gibt es seit Herbst 2013 eine KASA-Stelle für den Landkreis, die mit Frau Ingrid Braun besetzt ist und in Dillingen angesiedelt ist.

Die Satzung des Gemeindevereins sieht vor, dass der Verein "...überall dort tätig werden will, wo Menschen Hilfe und Betreuung bedürfen...". Entsprechend wird das Tätigkeitsfeld immer wieder durch neue Projekte erweitert.

Der Verein steht für alle offen, die sich entweder passiv über einen Mitgliedsbeitrag oder eine Spende sozial einbringen oder durch Mitarbeit in einer aktiven Gruppe helfen möchten.

Integrationspreis2010