Konfirmationen 2017

Rückblick Pfingsten 2017

„Etwas Festes muss der Mensch haben, daran er zu Anker liege, etwas, das nicht von ihm abhängt, sondern davon er abhängt.“ Unter diesem Gedanken des Dichters Matthias Claudius stand die Pfingstpredigt zur Konfirmation von 24 Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Höchstädter Anna-Kirche. Unsere Beziehung zu Gott sei wie eine Ankerleine, die einen in stürmischen Zeiten festhalten kann, auch wenn man den Anker nicht sieht, hieß es in der Predigt.

 

Die Höchstädter Konfirmanden hatten sich ein Jahr in vielfältige Weise auf dieses Ereignis vorbereitet. So gab es neben Gottesdienstbesuchen mit eigener Beteiligung und Konfirmandenvormittagen, an denen die Jugendlichen eigene Glaubens-Erfahrungen machen und reflektieren konnten, auch sogenannte Praxisprojekte in denen die Konfirmanden christliches Gemeindeleben selbst erproben durften.

 

Vor der Segnung bekamen die Konfirmanden von den Mitarbeitern ein Armband mit Ankeranhänger umgebunden, das sie an die Verankerung in der Gemeinde, untereinander und mit Gott erinnern soll.

 

Gedankt wurde den jugendlichen Konfimitarbeitern, die den Konfirmandenunterricht in seiner aufwändigen erlebnispädagogischen Weise überhaupt erst ermöglicht haben, den Betreuern der Praxisprojekte und dem Chor Cantamos unter der Leitung von Iris Wolf, der den beiden Gottesdiensten einen festlichen Rahmen verlieh.